Der allererste Tweet kam 2006 von Gründer Jack Dorsey. Ein simples „just setting up my twttr“ sollte die Grundlage für eine neue Form der Onlinekommunikation bilden: Mikroblogging in 160 Zeichen. Heute 10 Jahre später ist twitter ein Must-have für Promis, Journalisten und Unternehmen.

Mit twitter kann man schnell die breite Masse erreichen und nicht nur wie bei Facebook die Leute, die ein „Gefällt mir“ dagelassen haben. Aber wie komme ich zu Followern? Wie schaffe ich es, dass Leute mich „retweeten“? Und wie soll das mit 160 Zeichen gehen?

Kurz und Knapp das Wichtige zum Twittereinstieg:

Wer sind Sie eigentlich? 

Ihre erste Aufgabe ist es, sich zu präsentieren. Ohne Profilbild, ohne Hintergrund und ohne Vita – ebenfalls in 160 Zeichen, werden Sie weniger Leute anlocken.

WICHTIG: Ihr Name sollte so kurz wie möglich und trotzdem aussagekräftig sein. Will jemand einen Tweet an sie schicken, so muss er Sie verlinken. Die Zeichenlänge Ihres Namens wird dann schon von den 160 verfügbaren Zeichen abgezogen. Deshalb ist ein kurzer Name immer Sinnvoller!

Folgen, Folgen, Folgen

Um am Anfang schnell Follower zu sammeln, gibt es ein ganz simples, wie auch effektives System.

Folgen Sie großen Unternehmen, welche Sie interessieren, Promis und Nachrichtendiensten oder Zeitungen. Klicken Sie sich durch deren Tweets und finden Sie andere Follower, welche diese Beiträge kommentieren und sich einbringen. Diese Personen sind dabei erst einmal Ihre Zielgruppe.

Retweeten Sie deren Beiträge, liken Sie Kommentare und folgen Sie was das Zeug hält. Gerade kleine Accounts werden Ihnen zurückfolgen. Aber denken Sie immer daran: Es ist besser, 10 sehr aktive Twitter-Follower zu haben, als 10 000 inaktive.

just setting up my twttrJack Dorsey, Gründer von Twitter

Zwitschern Sie Ihre Meinung 

Haben Sie einen interessanten Artikel? Ein neues Angebot? Dann raus damit.
Es gibt generell zwei Gründe warum Ihnen Leuten Folgen:

1.) Sie sind eine Person des öffentlichen Lebens
2.) Sie tweeten interessantes, nützliches, etwas was es wert ist, zu teilen.

Dass Sie gerade Zähne putzen, sollten Sie hingegen lieber nicht posten. Was Ihre Follower wollen ist guter Content, verknüpft mit Ihrem Unternehmen.

Follower – Tweets – Action!

Wenn Sie bereits ein paar Follower haben, denen Sie am besten auch noch folgen, fangen Sie an mit diesen in Interaktion zu treten:

Verlinken Sie zum Beispiel einen Follower, wenn Sie denken, das jeweilige Thema könnte ihn interessieren.

Oder kommentieren Sie Beiträge Ihrer Freunde und sprechen Sie auch ruhig mal ein Lob aus für einen gelungen Tweet. Auf Twitter ist eine Bindung wichtig. Zeigen Sie, dass Sie interessiert sind und man wird sich auch für Sie interessieren.

Das wichtigste und beste Mittel zur Interaktion ist das Retweeten, sprich das Teilen von Beiträgen ähnlich wie auf Facebook. Wichtig hierbei ist es, den Verfasser noch einmal besonderes hervorzuheben und ihm somit ein Lob auszusprechen.

Das A und O auf Twitter ist das selbe wie bei Facebook oder YouTube:
Bleiben Sie Aktiv dabei! Jeden Tag 20 Minuten Twitter und Sie werden sehen, wie Sie eine immer höhere Reichweite erreichen -und das auch als Unternehmen.